Die s Mastercard kommt digital auf das Handy

Thomas Schaufler, Privatkundenvorstand der Erste Bank
© Erste Bank / Daniel Hinterramskogler

Thomas Schaufler, Privatkundenvorstand der Erste Bank

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Die mobile Bezahlrevolution geht munter weiter: Erste Bank und Sparkassen digitalisieren in einem weiteren Schritt der Komfortverbesserung die Kreditkarte. Die s Mastercard von Erste Bank und Sparkassen wird digital und kommt auf das Smartphone. Damit ist die Sparkassengruppe erneut digitaler Vorreiter und bringt als Erste in Österreich HCE-basierte Kontaktloszahlung (*siehe nachstehend) auf den Markt. Ab sofort können Kunden der Sparkassengruppe mit ihrem Android-Smartphone weltweit kontaktlos an Bankomatkassen bezahlen oder künftig auch kontaktlos Geld beheben. Dabei wird die bestehende s Mastercard in der George Go App einfach digitalisiert. Somit hat man seine Kreditkarte 1:1 am Handy wo auch Limits, Pin-Code und Ablaufdatum ident mit der Plastikkarte sind.

Der wie bei bisher üblichen Lösungen mühsame Austausch der SIM‐Karte entfällt und man kann sofort starten. „Wir haben maximale Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit beim Bezahlen mit dem Handy auf ein neues Niveau gehoben“, so Thomas Schaufler, Privatkundenvorstand der Erste Bank. Voraussetzungen für die s Kreditkarte Mobil sind: Eine s Mastercard , ein NFC‐fähiges Smartphone mit Android ab Version 4.4. und die George Go‐App. Die Bezahlung an der Kasse erfolgt dann einfach durch Hinhalten des Smartphones an den NFC‐fähigen Bezahlterminal. Die App selbst muss nicht geöffnet sein, sondern das Handy muss nur „aufgeweckt“ und die NFC‐Funktion am Handy aktiviert sein. Die s Mastercard wird einmalig beim Einrichten als Standardbezahlmethode in der George Go App definiert.

Da Apple die NFC‐Schnittstelle in seinen Geräten nicht für Dritte freigibt, ist die Lösung vorerst Smartphone‐Nutzern mit dem Betriebssystem Android vorbehalten.
*Möglich macht das die sogenannte HCE‐Technologie (Host Card Emulation). HCE bedeutet, dass eine physische Karte auf einem Android Smartphone digitalisiert wird und einen sogenannten Token erhält. Der Token ist eine eindeutige Referenz zur physischen Karte. Der Vorteil dieser Lösung ist, dass beim Bezahlen keine Kartendaten mehr mit dem Händler ausgetauscht werden und somit der Schaden aus potentiellem Datendiebstahl minimiert werden kann. „Nächstes Jahr werden wir auch andere Kreditkarten sowie die normale Bankomatkarte digitalisieren und so kontaktloses Bezahlen am Handy weiter ausbauen“, so Schaufler.

Erste Bank und Sparkassen setzen bei ihrem neuen Produkt als Erste in Österreich auf den international bereits bewährten Digitalisierungsservice von Mastercard (MDES). „Wir sind stolz darauf, einen so innovativen Partner für die Österreich‐Premiere einer digitalisierten Mastercard gewinnen zu können“, betont in diesem Zusammenhang Gerald Gruber, General Manager Mastercard Österreich.

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