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Generali Österreich senkt die Combined Ratio

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Ein „profitables Wachstum, weitgehend über Marktniveau“ berichtet die Generali-Versicherung, Nummer Drei im heimischen Assekuranzmarkt, für das Jahr 2017 – inklusive Einmalerläge steigerte die Generali Österreich die Einnahmen um 1,0 Prozent auf 2,584 Milliarden Euro, während der Gesamtmarkt nur 0,3 Prozent Plus erzielte.

Ohne die eingeschränkt angebotenen Einmalerläge in der Lebensversicherung erhöhte sich das Prämienvolumen 2017 sogar um 1,8 Prozent auf 2.520 Millionen Euro. „2017 war ein weiteres Erfolgsjahr für Generali“, ist Generali Österreich‐Vorstandschef Alfred Leu hörbar zufrieden: Trotz „Gegenwind“ – Leu nennt die Stichworte „Niedrigzinsen, komplexe Regulatorien und Preisdruck“ – sei die Generali gut unterwegs.

Die zu Generali Österreich zählenden operativen Versicherungsgesellschaften Generali Versicherung, BAWAG P.S.K. Versicherung und Europäische Reiseversicherung erwirtschafteten 2017 ein direktes Prämienvolumen in Höhe von rund 2,6 Milliarden Euro – davon entfallen 2,3 Milliarden Euro auf die Generali Versicherung, 217 Millionen Euro auf die BAWAG P.S.K. Versicherung und 62 Millionen Euro auf die Europäische Reiseversicherung.

In der Schaden‐/Unfall‐Versicherung, der bedeutendsten Sparte mit mehr als der Hälfte des Gesamtprämienvolumens, verzeichnete die Generali‐Unternehmensgruppe mit einer Steigerung von 2,8 Prozent auf 1.473 Millionen Euro (2016: 1.432 Millionen) „das höchste Prämienwachstum seit zehn Jahren“, berichtet Generali Österreich CFO Mag. Klaus Wallner.

Das Prämienvolumen im Bereich Lebensversicherung betrug 2017 „wie geplant“ aufgrund „der konsequent restriktiv behandelten Einmalerläge“ 760 Millionen Euro (2016: 771 Millionen).

Das kräftigste Prämienwachstum verzeichnete die Krankenversicherung mit einem deutlich über dem Marktniveau liegenden Zuwachs von 5,2 Prozent auf 287 Millionen Euro (2016: 273 Millionen).

Die „neuerliche deutliche Verbesserung der Combined Ratio von 91,9 Prozent auf das hervorragende Niveau von netto 90,8 Prozent“ sieht CFO Wallner „als Ergebnis einer nachhaltigen, ertrags‐ und risikoorientierten Geschäftspolitik.

Der starke Fokus im Neugeschäft auf die „kräftig wachsenden und ertragreichen“ Sparten Kranken‑, Risiko‐ und fondsgebundene Lebensversicherung trägt zur Verbesserung des Ergebnisses vor Steuern um 3,3 Prozent auf 240 Millionen Euro (2016: 233 Millionen) bei. Die Generali Versicherung weist eine sehr solide Kapitalausstattung mit einer Solvency II Quote von 193,45 Prozent auf, die deutlich über dem aufsichtsrechtlich vorgeschriebenen Solvabilitätsdeckungsgrad liegt.

Interaktive Kommunikation

„Generali Kunden können aus unterschiedlichen Kommunikations‐ und Vertriebswegen frei wählen – persönlich oder digital, aber immer mit individueller Beratung“, skizzieren Leu und Wallner das Credo der Generali Österreich, „Kundenperspektive immer im Fokus“. Im Exklusiv‐Vertrieb wurde unter dem Titel „Onboarding“ ein neuer Recruiting‐Prozess und eine adaptierte Grundausbildung und ein neues Vergütungsmodell aufgesetzt, um die Zahl von 1.800 Kundenbetreuern mit Nachwuchs zu sichern.

Dazu vertreibt die Generali ihre Versicherungsprodukte über 2.290 Makler‐Partner sowie über die Bankpartner BAWAG P.S.K. und 3 Banken Gruppe. Trotz Auflösung des Vertrages zwischen Post und BAWAG sei, so Wallner, die BAWAG P.S.K. Versicherung „ein bedeutender Anbieter von LV‐Polizzen“ mit 200.000 Kunden und 217 Millionen Euro Einnahmen. Die seit 1997 bestehende Partnerschaft der Generali Versicherung mit der 3 Banken Gruppe wurde 2018 verlängert und wird weiter ausgebaut. Vertriebskooperationen bestehen weiters mit dem ÖAMTC, dem Österreichischen Alpenverein und der Deutschen Vermögensberatung.

Generali Österreich ist eine der führenden Versicherungsgruppen in Österreich und Teil der Generali Group mit Stammsitz in Mailand. In Österreich, Zentral‐ und Osteuropa sowie Russland ist die Generali Group über Österreich, CEE & Russland Regional Office (Prag) in zwölf Ländern aktiv und einer der drei größten Versicherer in der Region.

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