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‚Generali–Prämienwachstum liegt über dem Markt‘

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Die Generali Österreich, mit 15 Prozent Marktanteil die drittgrößte Versicherungsgruppe in Österreich, präsentiert ein sehr gutes Ergebnis für das Jahr 2018: „Wir erzielten eine Prämiensteigerung deutlich über dem Markt.“ Die technischen Ergebnisse wurden verbessert.

Entspannt präsentierten vor Kurzem Generali Österreich CEO Alfred Leu und Generali Österreich CFO Mag. Klaus Wallner die Ergebnisse des drittgrößten Versicherers in Österreich: „Wir erzielten eine Prämiensteigerung deutlich über dem Markt und verbesserten die technischen Ergebnisse sowohl in Schaden/Unfall als auch in Leben/Kranken weiter“, erläutert Klaus Wallner, Mitglied des Vorstandes. Die Combined Ratio der Generali in Österreich konnte, so Wallner, „neuerlich gegenüber dem Vorjahr verbessert werden und sank von 90,8 Prozent auf 90,7 Prozent.“ Das sei wie „bereits bisher ein Top‐Wert in der Branche“.

Die Generali Österreich erzielte mit ihren drei Versicherungsgesellschaften Generali Versicherung, BAWAG P.S.K. Versicherung und Europäische Reiseversicherung ein Plus von 1,2 % im Jahr 2018: Die direkten Prämieneinnahmen der Generali Österreich stiegen um 2,1 % auf 2.638 Millionen Euro. Den größten Anteil an den Gesamtprämien trägt die Schaden/Unfall‐Versicherung mit 57,2 Prozent. Aufgeteilt nach Gesellschaften entfallen auf die Generali Versicherung 2.359 Millionen Euro Prämien, auf die BAWAG P.S.K. Versicherung 211 Millionen Euro und auf die Europäische Reiseversicherung 67 Millionen Euro.

Prämienplus in allen Sparten

Die Generali verzeichnete 2018 in allen drei Sparten ein Prämienwachstum: Bei der privaten Krankenversicherung erzielte die Generali das größte Prämienplus von 5,2 % auf 302 Millionen Euro (Prämienvolumen Gesamtmarkt laut VVO: +4,3 %); die Prämieneinnahmen in der Schaden/Unfall‐Versicherung kletterten um 2,5 % auf 1.509 Mio. Euro (Markt laut VVO: + 3,5 %).

In der Lebensversicherung erzielte die Generali in Österreich 2018, so CFO Klaus Wallner, „ebenfalls eine deutlich bessere Prämienentwicklung als der Markt“, der laut VVO einen Rückgang von 3,6 % verzeichnete, während die Generali ein Prämienplus von 0,4 % auf 827 Millionen Euro ausweist. „Ausschlaggebend für diese positive Entwicklung waren die Fondsgebundene Lebensversicherung sowie die Risikoversicherung“, erklärt Wallner. Im Gegensatz zu Deutschland – dort meldete die Generali D den Verkauf der LV‐Sparte – setze die Generali Österreich weiter konsequent auf das Thema, erweitert als „Biometrie‐Schwerpunkt mit Fokus auf Berufsunfähigkeitsversicherung“ sowie der Einführung des neuen Einmalprämien‐Produktes Generali LifeInvest Anfang 2019.

Die „hohe Kundentreue“, so Vorstandschef Leu, sei ein Treiber des Wachstums der Generali Österreich, die derzeit knapp 2 Millionen Kunden – überwiegend Privatpersonen und KMU – mit rund 10 Millionen Verträgen im Exklusiv‐Vertrieb mit rund eigenen 1.800 Kundenbetreuern und 220 Konzernagenten, über 2.500 Makler‐Partnern bis hin zu den beiden Bank‐Partnern (bis Jahresende) BAWAG P.S.K. und 3 Banken Gruppe, betreut. (B2B2C‐Kooperationen bestehen darüber hinaus mit dem ÖAMTC, dem Volkswagen Versicherungsdienst, dem Österreichischen Alpenverein und der Deutschen Vermögensberatung.)

CEO Alfred Leu: „Mit der neuen Strategie ‚Generali 2021‘ setzen wir innovative Marktstandards. Unsere Ambition ist es, ein lebenslanger Partner für unsere Kunden und eine führende Versicherung für Privatpersonen und KMUs zu sein. Im Zentrum dieser Ausrichtung stehen profitables Wachstum, unsere Kunden sowie eine neue Einfachheit.“

Die drei Säulen „profitables Wachstum, Kunde im Mittelpunkt und neue Einfachheit bestimmen dabei die zukünftige Ausrichtung“, beschreibt Leu: „Am Ende des Jahres 2021 präsentiert sich die Generali in Österreich mit mehr Kunden und einer noch höheren Kundenzufriedenheit.“

Die Generali will demnach digitalen Service mit persönlicher Beratung noch stärker verbinden; Kundenbetreuer sind als Connected Agents mit personalisierten Websites und über Facebook erreichbar, Versicherungsanträge der gesamten Generali Produktpalette können digital per Gesichtserkennung oder Fingerprint gezeichnet werden. Der Einstieg in das Generali Kundenportal – dessen Nutzer‐Zahlen sich laut Leu und Wallner innerhalb eines Jahres auf 215.000 verdoppelt haben und das laufend um neue Features erweitert wird – ist mittels sicherer Handy‐Signatur möglich.

Als zentrales Asset der Leistungsfähigkeit der Generali hebt Wallner den Wert von 93,5 Prozent „Customer Retention“ (vulgo Kundenzufriedenheit/‐Treue) hervor. Diese soll im Projekt „Generali Sprache 1.0“ als „New Simplictiy“ bis in die Sprache und „Reduzierung der Komplexität der Vertragstexte“ weiter erhöht werden. Dazu Leu: „Mit einfachen Produkten und einfachen Abläufen können wir unsere Produktivität und Agilität steigern und uns damit von Routinearbeiten befreien.“

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