Die Bankensektoren in Zentral- und Südosteuropa haben laut der CEE-Bankenstudie der RBI wiederholt Unsicherheitsphasen bewältigt. Ihre Profitabilität liegt deutlich über jener der Eurozone; zugleich bleiben die Kreditqualität solide und das Wachstumspotenzial bestehen.
Erträge und Kreditqualität im Fokus
Die Eigenkapitalrendite der Banken in Zentral- und Südosteuropa lag 2025 und im ersten Halbjahr 2026 bei 15 bis 16 Prozent, verglichen mit rund 9 Prozent in der Eurozone. Für 2026 und 2027 werden weiterhin Werte im mittleren Zehnerbereich erwartet. Nach Rekordgewinnen von 29,8 Milliarden Euro 2024 und 31,5 Milliarden Euro 2025 könnten sich die Gewinne 2026 weitgehend wiederholen. Unter der Annahme anhaltender wirtschaftlicher Konvergenz könnte der regionale Gewinnpool bis 2030 auf 37 bis 38 Milliarden Euro steigen. Auch die Kreditqualität wird als solide beschrieben: Die durchschnittliche Quote notleidender Kredite liegt in Südosteuropa bei rund 2,7 Prozent und in den CE-3-Märkten bei rund 1,8 Prozent, gegenüber rund 2 Prozent in der Eurozone. Die Analyse verweist zudem auf eine zunehmende Bedeutung des Wealth- und Asset-Management-Geschäfts als zusätzliche Ertragssäule.















