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Marketing Circle Austria beleuchtete Status quo des Berufsbildes des Marketers

Angela Hengsberger (LEAD), Sebastian Loudon (DIE ZEIT), Markus Petzl (disruptive.wtf), Ricardo Vybrial (KSV1870 Holding), Katharina Sigl (MCÖ), Claudia Baumschlager (BIPA), Alexander Oswald (ÖMG), Jürgen Bauer (WKW)
© Marketing Circle Austria

Angela Hengsberger (LEAD), Sebastian Loudon (DIE ZEIT), Markus Petzl (disruptive.wtf), Ricardo Vybrial (KSV1870 Holding), Katharina Sigl (MCÖ), Claudia Baumschlager (BIPA), Alexander Oswald (ÖMG), Jürgen Bauer (WKW)

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Die Online-Diskussion am 30. November des Marketing Circle Austria war hochkarätig besetzt. Als Impuls für die Diskussion wurden die Ergebnisse einer Online-Umfrage zum Status quo der Branche unter 140 Marketern präsentiert.

„Marketer sind first mover. Sie müssen vor allen anderen Bescheid wissen. Umso wichtiger sind daher Fort- und Weiterbildung“, sagte Jürgen Bauer, Fachgruppenobmann Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien einleitend. Die Veranstaltung und das rege Interesse zeige, wie erfolgreich es sein kann, wenn die wichtigsten Marketingverbände ihre Kräfte bündeln. Insgesamt folgten rund 200 Teilnehmer der Einladung zum Online-Branchen-Event. Claudia Baumschlager, Head of Marketing bei BIPA, Angela Hengsberger, Prokuristin Lead Horizon Innovation Management, Alexander Oswald, Geschäftsführer Futura, Markus Petzl, Founder disruptive und Ricardo-José Vybrial, CEO KSV1870 Holding, nahmen am virtuellen Podium teil. Sebastian Loudon von der Wochenzeitung „Die Zeit“ moderierte.

Daten bündeln und strategisch nutzen 

Die Ergebnisse der Online-Befragung zeigen, dass die Digitalisierung das Berufsbild Marketing grundlegend verändert: Zusätzlich zu den operativen Tätigkeiten, liegt die Aufgabe aktuell darin, (digitale) Marketing-Aktivitäten geschickt zu orchestrieren und damit die Unternehmensstrategie maßgeblich zu unterstützen. Nur 39 Prozent der Befragten haben eine schriftliche Marketingstrategie im Sinne der „4 Ps“. 60 Prozent messen ihren Erfolg daran, ob die Budgetvorgaben eingehalten wurden. Knapp zwei Drittel haben in den letzten zwölf Monaten nach Mitarbeitern mit digitaler Kompetenz gesucht oder suchen aktuell noch danach. Digitales Marketing gewinnt stark an Bedeutung, der Einsatz von künstlicher Intelligenz im Marketing ist jedoch noch nicht alltäglich. Die Analyse marketingrelevanter Daten aus allen Bereichen des Unternehmens und die Ableitung strategischer Maßnahmen kommt daher oftmals zu kurz. Als größte Herausforderungen in der Branche werden datengetriebenes Marketing, die Konsolidierung von Kundendaten und der hohe Bedarf an Schulungen und Weiterbildung im Marketingbereich gesehen. „Genau hier muss Marketing strategisch ansetzen und sich mit fundierten Daten und Zahlen behaupten. Marketing muss erklären können, welche Maßnahmen warum gesetzt werden und zwar so, dass es der Vorstand versteht“, ist Alexander Oswald, Geschäftsführer von Futura und Mitglied im Marketing Circle Austria überzeugt. Einig war man sich im Podium darüber, dass sich Marketing stärker durchsetzen und den Führungsanspruch stellen müsse. Das Markenthema sei wichtiger denn je. Dafür reiche es nicht, nur kurzfristig den Umsatz zu steigern. Marketing müsse sich teilweise neu erfinden und wieder Treiber für Innovationen werden. „Es zählt Menschen mit Inhalten zu überzeugen und weniger mit hochaufgelösten Bildern. Die Digitalisierung spielt hier eine zentrale Rolle. Sie bietet Möglichkeiten, potenzielle Kunden rasch und auf unterschiedlichsten Kanälen zu erreichen. Um sich dann von der Konkurrenz entscheidend abzuheben, ist zielgerichteter Content erforderlich. Denn so divers Menschen und Branchen sind, genauso individuell sind auch ihre Anforderungen“, ergänzt Ricardo- José Vybiral.

Hier können Sie sich die Online-Diskussion des Marketing Circle Austria zum Berufsbild Marketing anschauen.

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