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Corona-Pandemie hinterlässt finanzielle Spuren bei Österreichern

Laut aktueller Umfrage von Integral und der Erste Bank erleben 32 Prozent der Österreicher finanzielle Einbußen aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise.

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Laut einer repräsentativen Integral-Studie im Auftrag der Erste Bank erlebt aktuell ein Drittel der Österreicher finanzielle Einbußen aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Am stärksten spüren das demnach die 30 bis 49-jährigen, denn 46 Prozent dieser Altersgruppe geben an, finanzielle Einschränkungen zu erleiden. Generell müssen laut Umfrage 42 Prozent der berufstätigen Personen in der Haushaltskasse zurückstecken. „Die Erste Bank wird weiterhin Kunden zur Unterstützung mit Kredit- und Ratenstundungen zur Seite stehen, um für finanzielle Entlastung zu sorgen“, so Peter Bosek, CEO der Erste Bank.

Anstieg des geplanten Veranlagungsbetrages um 29 Prozent

Insgesamt wollen 81 Prozent der befragten Sparenden in den kommenden 12 Monaten etwas auf die hohe Kante legen. Der Betrag der dafür vorgesehen wird, steigt deutlich im Vorjahresvergleich von 4.200 Euro auf 5.400 Euro an. Fonds, Aktien und Anleihen werden für österreichische Anleger immer attraktiver und legen um drei Prozentpunkte auf 29 Prozent zu. Weiterhin beliebt sind die Sparklassiker Sparbuch, welches um fünf Prozentpunkte zulegt (64 Prozent) und der Bausparvertrag (42 Prozent, Plus zwei Prozentpunkte). Tendenziell weniger geplant werden hingegen Lebensversicherungen mit einem Minus von drei Prozentpunkten (31 Prozent) und Immobilien, ebenfalls mit einem Minus von drei Prozentpunkten (16 Prozent). „Das Sparbuch eignet sich im anhaltend niedrigen Zinsumfeld nur mehr als kurzfristige Liquiditätsreserve. Aufgrund der geringen Einlagenzinsen und der darüber liegenden Inflation verlieren die Österreicher viel an Kaufkraft. Aus unserer Sicht ist ein Fondssparplan die sinnvollste Vorsorgevariante. Mit 50 Euro pro Monat kann man da schon einsteigen“, kommentiert Bosek.

Signifikante Zunahme der Kredithöhe

Die Zahl derjenigen, welche eine größere Anschaffung planen, ist mit 36 Prozent im 12-Monats-Trend, mit einem Plus von einem Prozentpunkt, fast identisch. Wie gewohnt greifen Autokäufer, Häuserbauer und Co. gerne zu eigenen Rücklagen (83 Prozent). Über einen Bankkredit oder ein Bauspardarlehen will das geplante Vorhaben aber auch weiterhin etwa jeder Fünfte (18 Prozent) realisieren und plant dabei höhere Summe aufzunehmen: Die geplante Kredithöhe steigt signifikant um 40 Prozent von im Schnitt 71.500 Euro vor einem Jahr, auf 99.500 Euro. „Krisenbedingt sinkt das Volumen bei Konsumkrediten, Wohnkredite sind dagegen stärker gefragt, da Wohnraum in der Krise einen wichtigeren Stellenwert bekommen hat“, so Bosek abschließend.

Hier können Sie die Studie herunterladen.

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