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Mariana Kühnel, FMA-Vorständin

FMA: Versicherungsbranche steigerte Ergebnis 2025

Die österreichischen Versicherungen haben 2025 ihr Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit deutlich gesteigert. Laut Finanzmarktaufsicht trugen insbesondere geringere Unwetterschäden und steigende Prämieneinnahmen zur positiven Entwicklung bei.

Deutliches Ergebnisplus und solide Kapitalbasis

Die österreichischen Versicherungsunternehmen haben 2025 ihr Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) um 51 Prozent auf 2,46 Milliarden Euro gesteigert. Grundlage dafür war unter anderem ein Anstieg des Prämienvolumens um 4,8 Prozent auf 24,3 Milliarden Euro. Besonders stark entwickelte sich das Prämieneinkommen in der Krankenversicherung mit einem Plus von 8,4 Prozent.

Geringere Unwetterschäden entlasten Branche

Zum Ergebnisplus trug vor allem die Schaden- und Unfallversicherung bei, deren EGT aufgrund deutlich geringerer Unwetterschäden im Vergleich zum Vorjahr um fast zwei Drittel auf 2,04 Milliarden Euro anstieg. „Das gute Ergebnis des Jahres 2025 bedeutet für die österreichische Versicherungswirtschaft weiteren Kapitalaufbau“, erklärte FMA-Vorständin Mariana Kühnel. „Die geringeren Unwetterschäden im vergangenen Jahr entlasten, die Integration von Naturkatastrophen in das Risikomanagement bleibt aber definitiv ein Aufsichtsschwerpunkt der FMA. Ob Extremwetterereignisse in einem Jahr eintreten oder nicht, darf uns nicht von den potenziellen Risiken ablenken.“

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