Online‐Handel und Corona: Mehr Umsatz, aber auch mehr Sorge vor Betrug

Udo Müller, CEO des eCash-Bereiches von Paysafe
© Paysafe

Udo Müller, CEO des eCash-Bereiches von Paysafe

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on whatsapp
Share on email
Eine aktuelle Umfrage der Paysafe Gruppe besagt, dass 32 Prozent der österreichischen Händler in Corona-Zeiten mehr Umsatz erzielen konnten als zuvor. Doch auch 39 Prozent fürchten sich vermehrt vor Online-Betrügern.

32 Prozent der Online‐Händler in Österreich haben in der Corona‐Pandemie bisher „mehr Geschäft“ erzielt, berichtet eine aktuelle Paysafe-Studie. Doch dieser Aufschwung löst auf Kundenseite auch starke Bedenken aus. So geben 39 Prozent der Händler an, dass sie wahrnehmen, dass ihre Kunden deutlich mehr Angst als vorher haben, Opfer von Betrug im Internet zu werden. Die Weitergabe von persönlichen Daten wie Kreditkartennummer oder Kontoverbindung gilt als besonders sensibel: So bezahlten schon 2018 laut Marketagent 35 Prozent der User in Europa online prinzipiell niemals mit Kreditkarte, weil sie ihre Daten nicht bekanntgeben wollen. Dieser Trend scheint sich durch Corona noch verstärkt zu haben: Denn nun gaben bereits 46 Prozent aller Händler an, dass Konsumenten neue Zahlungsformen abseits der Kreditkarte suchen, weil sie deren Sicherheit anzweifeln. Die logische Folge: Österreichs Online‐Händler bieten seit Ausbruch der Pandemie vermehrt alternative Bezahlformen an. Knapp ein Fünftel (18 Prozent) hat eine für sie gänzlich neue Bezahloptionen in ihren Check‐out integriert, etwa digitale Wallets oder bargeldbasierte Lösungen wie Paysafecash. Immerhin 10 Prozent haben sogar mehr als eine zusätzliche Bezahloption neu angeboten. Die Bedeutung der Sicherheit als Schlüsselkriterium für Unternehmen, wenn es um die Akzeptanz von Online‐Zahlungen geht, war ein Haupttrend in der Forschung von Paysafe für die Jahre 2018 und 2019. Trotz eines beispiellosen Jahres neuer Herausforderungen bleibt dies das Hauptanliegen der Unternehmen bei Zahlungen. Dies zeigen die Ergebnisse quer über alle sieben Länder, in welchen die Studie durchgeführt wurde. International gesehen sahen die Online‐Händler in diesen Ländern bei der Sicherheit von Zahlungslösungen mit 45 Prozent Zustimmung eine höhere Priorität als bei Zuverlässigkeit, Kosten oder der einfachen Integration. 

Sicherheit ist zur Priorität geworden

Eine Paysafe‐Untersuchung im April 2020 ergab, dass der Schutz vor Verlusten durch Betrug (34 Prozent) und die sichere Aufbewahrung von Finanzdaten vor Betrügern (32 Prozent) die beiden Hauptgründe für Konsumenten waren, sich für eine bestimmte Zahlungsmethode zu entscheiden. Etwas mehr als die Hälfte gaben an, dass sie jede Sicherheitsmaßnahme akzeptieren würden, um ihre Daten sicher verwahrt zu wissen, selbst wenn sich dies negativ auf das Einkaufserlebnis auswirkt. Ein Viertel gab zudem an, dass sie dafür mehr Unannehmlichkeiten als aktuell in Kauf nehmen würden. Udo Müller, CEO von paysafecard, dem eCash Spezialisten der Paysafe Gruppe in Wien, zu diesen Ergebnissen: „Sich vor Betrug zu schützen, ist seit langem ein Anliegen von Unternehmen und Konsumenten, und unsere Untersuchungen zeigen, dass Sicherheit mehr denn je eine Priorität geworden ist. Wir wissen, dass kriminelle Aktivitäten wie Betrug historisch gesehen während nationaler und globaler Krisen zunehmen, und diese Pandemie bildet da keine Ausnahme. Umso wichtiger ist es für Online‐Händler, ihren Kunden am sensibelsten Punkt der Customer Journey – der Bezahlung – ein Maximum an Sicherheit und Verlässlichkeit zu bieten.“

Wöchentlich die wichtigsten News

Melden Sie sich für den kostenlosen Newsletter an und erhalten Sie jeden Donnerstag die aktuellsten News aus der österreichischen Finanzmarketingszene direkt in Ihrem Posteingang.

In Kooperation mit

FMVÖ