In Kooperation mit
© Acredia/M. Draper

Michael Kolb, Vorstand ACREDIA Versicherung AG

ACREDIA Wirtschaftsausblick 2025: Langsamere Dynamik und Widerstandsfähigkeit

ACREDIA und Allianz Research erwarten 2025 ein globales Wachstum von 2,5 Prozent – in einem Umfeld geopolitischer Spannungen, steigender Insolvenzen und finanzieller Unsicherheiten. Strategisches Risikomanagement wird für Unternehmen zum entscheidenden Erfolgs

Verhaltenes Wachstum und Chancen 

Der aktuelle Ausblick von ACREDIA prognostiziert für 2025 ein weltweites Wirtschaftswachstum von 2,5 Prozent. Industrienationen kämpfen mit schwacher Nachfrage, hohen Finanzierungskosten und politischer Unsicherheit, während einzelne Märkte wie Spanien, Portugal und die USA positive Impulse liefern. „Das globale Wachstum bleibt zwar verhalten, aber wir sehen differenzierte Chancen – besonders für Unternehmen, die sich strategisch ausrichten und aktiv steuern. In internationalen Märkten zahlt sich kluges Risikomanagement jetzt doppelt aus: als Schutzschild und als Wachstumstreiber,“ so Michael Kolb, Vorstand der ACREDIA Versicherung AG. Trotz geopolitischer Spannungen entwickelten sich die Kapitalmärkte stabil: Europäische Aktien verzeichneten ein Plus von 18 Prozent. Kolb ergänzt: „Die Märkte zeigen aktuell bemerkenswerte Resilienz – und das ist eine echte Chance. Wer jetzt seine Finanzstrukturen stärkt und Working Capital gezielt steuert, legt den Grundstein für nachhaltiges Wachstum und mehr Zukunftssicherheit.“

Steigende Insolvenzen erfordern aktives Risikomanagement

Gleichzeitig erwartet ACREDIA für 2025 einen weltweiten Anstieg der Unternehmensinsolvenzen um 7 Prozent – der höchste Zuwachs seit über einem Jahrzehnt in vielen Regionen, auch in Kroatien, Slowenien und weiteren Teilen Südosteuropas. Der Fokus auf aktives Risikomanagement wird damit umso wichtiger. „Unsere Daten bestätigen: Wer seine Kund:innen, Märkte und Geschäftsmodelle im Blick behält, kann Risiken frühzeitig erkennen und gezielt reagieren. Gerade jetzt zahlt sich aktives Risikomanagement aus – es verschafft Unternehmen Stabilität und Handlungsspielraum,“ so Kolb. Bei weiterhin uneinheitlichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen – etwa sinkenden Zinsen in der Eurozone und anhaltenden Handelsrisiken – eröffnen gezielte Anpassungen in Finanzierung und Lieferketten neue Chancen für Unternehmen.

In Kooperation mit

FMVÖ

Wöchentlich die wichtigsten News?

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und erhalten Sie jeden Donnerstag die aktuellsten News aus der österreichischen Finanzmarketingszene in Ihren Posteingang.

Es gibt neue Nachrichten