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v.l.n.r.: Markus Spellmeyer, Markus Zahrnhofer, Andreas Gaugg und Christian Kladiva

Merkur Gruppe überschreitet erstmals die Milliardengrenze

Die Merkur Gruppe hat im Geschäftsjahr 2025 ihr Prämienvolumen um 8,5 Prozent auf 1,001 Milliarden Euro gesteigert und damit erstmals die Milliardengrenze überschritten. Wachstum, Profitabilität und die geplante Verschmelzung der Merkur Lebensversicherung AG mit der Merkur Versicherung AG prägten das Geschäftsjahr.

Wachstum über Markt und Branchenschnitt

Die Merkur Gruppe blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Das konzernweite Prämienvolumen stieg um 8,5 Prozent auf 1,001 Milliarden Euro, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) erhöhte sich von 12,2 Millionen Euro auf 18,6 Millionen Euro. Auch am Heimatmarkt Österreich setzte die Merkur Versicherung AG ihren Wachstumskurs fort und steigerte das Prämienvolumen um 8,7 Prozent auf 759 Millionen Euro. Besonders stark entwickelte sich die Krankenversicherung mit einem Plus von 9,7 Prozent auf 663,9 Millionen Euro, wodurch die Merkur ihre Position als zweitgrößte private Krankenversicherung Österreichs festigte. „Wir sind 2025 profitabel gewachsen und haben unsere Positionierung als Personenversicherung weiter gestärkt. Besonders erfreulich ist nicht nur der überdurchschnittliche Zuwachs in der Krankenversicherung, sondern auch die Dynamik in der Unfallversicherung sowie die gesteigerte Nachfrage in der Lebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung. Damit bestätigt sich, dass Wachstum dort entsteht, wo die Ausrichtung auf das Kerngeschäft, Nähe zu den Menschen und strategischer Fokus zusammenspielen“, erläutert der Gesamtvorstand der Merkur Versicherung.

Verschmelzung im Herbst 2026 auf Kurs

Neben dem operativen Wachstum steht die geplante Verschmelzung der Merkur Lebensversicherung AG mit der Merkur Versicherung AG im Fokus. Der Zusammenschluss soll planmäßig im Herbst 2026 abgeschlossen werden. Auch das internationale Geschäft entwickelte sich positiv, das Prämienvolumen in den Auslandsmärkten stieg um 5,5 Prozent auf 118,4 Millionen Euro. Zur laufenden Integration erklärt der Gesamtvorstand: „Die in den vergangenen Jahren vorbereiteten strategischen und operativen Schritte schaffen die Grundlage für die finale Zusammenführung. Die eingerichteten Fokusgruppen leisten seit Beginn der Fusion nicht nur zentrale Abstimmungsarbeit und treiben die Integration in den relevanten Bereichen konsequent voran, sie führen vor allem Menschen mit einer gemeinsamen Vision zusammen.“

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