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v.l.: René Knapp (Vorstand für Personenversicherung bei der UNIQA Insurance Group), Martina Zöchner (Senior Research Consultant beim Marktforscher Reppublika Research & Analytics) und Bettina Fuhrmann (Leiterin des Kompetenzzentrums für Finanzbildung und des Instituts für Wirtschaftspädagogik an der WU Wien) bei der Präsentation der UNIQA Finanzvorsorge-Studie 2026

Ergebnisse der UNIQA-Finanzvorsorge-Studie 2026

Für die UNIQA Finanzvorsorge-Studie 2026 wurden 3.029 Personen zwischen 16 und 60 Jahren repräsentativ befragt. 70 Prozent interessieren sich für Möglichkeiten der Pensionsvorsorge, doch nur 17 Prozent der noch nicht pensionierten Befragten haben ihre voraussichtliche staatliche Pension berechnet oder berechnen lassen.

Interesse an Vorsorge, aber wenig Wissen über die eigene Pension

68 Prozent interessieren sich für die Höhe und Konditionen ihrer späteren Pension. Dennoch können nur 11 Prozent korrekt oder gut einschätzen, wie viel vom letzten Nettoeinkommen in Österreich aktuell durchschnittlich als staatliche Pension übrigbleibt. Auch der Gender Pension Gap, der real bei 35 bis 40 Prozent liegt, wird häufig unterschätzt. Konkrete Maßnahmen zur finanziellen Absicherung im Alter haben 34 Prozent getroffen. „Den Menschen ist bewusst, dass Altersvorsorge wichtig ist. Zugleich erkennen wir in unserer diesjährigen Finanzvorsorge-Studie große Wissens- und Umsetzungslücken. Die eigentliche Herausforderung liegt heute weniger im fehlenden Problembewusstsein als im Schritt von der Sorge zur konkreten Planung und Umsetzung“, so René Knapp, Vorstand für Personenversicherung bei der UNIQA Insurance Group.

Finanzielle Belastung und persönliche Beratung

Weniger als die Hälfte der Befragten, 45 Prozent, könnte die Lebenshaltungskosten bei Verlust der Haupteinnahmequelle mindestens drei Monate lang decken, ohne sich Geld zu leihen oder umzuziehen. Unter den Personen, die sich häufig Gedanken über ihre finanzielle Situation machen, empfinden 53 Prozent diese Gedanken als persönliche Belastung im Alltag; 2025 waren es 48 Prozent. Auch bei wichtigen Entscheidungen zu Pension und Vorsorge bleibt persönliche Beratung gefragt: 70 Prozent würden sich trotz KI-Nutzung zusätzlich persönlich beraten lassen, 38 Prozent davon auf jeden Fall. Martina Zöchner, Senior Research Consultant bei Reppublika Research & Analytics,: „60 Prozent wäre professionelle Beratung bei Entscheidungen zur finanziellen Vorsorge grundsätzlich sehr oder eher wichtig. 45 Prozent wären grundsätzlich bereit, dafür auch zu bezahlen” und ergänzt: „70 Prozent würden sich bei Entscheidungen zu Produkten für Altersvorsorge und Absicherung trotz KI-Nutzung zusätzlich persönlich beraten lassen, 38 Prozent sogar auf jeden Fall. Bei unterschiedlichen Empfehlungen bei Finanz- oder Versicherungsprodukten würden nur neun Prozent eher der KI folgen, aber 44 Prozent eher einer persönlichen Beratung.”

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