Erste Group Bank AG: CEO Bernd Spalt verlängert Vertrag nicht

© Wolfgang Zac

Bernd Spalt, CEO der Erste Group

Ein Jahr vor der anstehenden Vertragsverlängerung als CEO der Erste Group hat Bernd Spalt dem Nominierungsausschuss des Aufsichtsrats mitgeteilt, dass er seinen Vertrag als Vorstandsvorsitzender, der bis 30. Juni 2023 abgeschlossen ist, nicht verlängern wird.

Bernd Spalt, CEO der Erste Bank Group AG, verlässt auf eigenen Wunsch die Bank, nachdem sein derzeitiger Vertrag abgelaufen ist. Seine Entscheidung ist eine Folge von unterschiedlichen Auffassungen über die zukünftige langfristige strategische Gesamtausrichtung der Gruppe.

Bernd Spalt, CEO der Erste Group, sagt: „Ich möchte mich bei allen MitarbeiterInnen der Erste Group, meinen VorstandskollegInnen und meinem engsten Team für die ausgezeichnete Zusammenarbeit in den letzten Jahren bedanken. Friedrich Rödler danke ich sehr für die professionelle und von großer Ernsthaftigkeit und Respekt getragene Kooperation. Die Erste war meine professionelle Heimat und ich habe es immer als Privileg empfunden, den Sparkassengedanken in den unterschiedlichen Funktionen in alle Länder der Gruppe zu tragen. Ich bin sehr dankbar, dass ich in den vergangenen Jahren dieses Unternehmen wesentlich mitgeprägt habe. Die Erste ist eine ausgezeichnete Bank und wird das auch künftig sein.“

Friedrich Rödler, Aufsichtsratsvorsitzender der Erste Group, dazu: „Natürlich respektieren wir die Entscheidung von Bernd Spalt und bedanken uns schon jetzt für die höchst erfolgreiche Arbeit als CEO. Unserem Unternehmen geht es außerordentlich gut, was nicht zuletzt die Rekordergebnisse und alle relevanten Kennzahlen beweisen. Bernd hat in den letzten 32 Jahren in unterschiedlichen Funktionen wesentlich zum Erfolg der Erste – auch in schwierigen Zeiten – beigetragen. In den zahlreichen Krisen der Vergangenheit hat seine strategische Weitsicht, sein konsequentes Handeln und seine persönliche Integrität dazu geführt, dass die wichtigste Finanzgruppe im CEE-Raum so gut dasteht.“

Der Aufsichtsrat wird in den zuständigen Gremien den Prozess für die Nachfolgenach der Neukonstitutionierung des Nominierungsausschusses im Gefolge der kommenden Hauptversammlung (18. Mai 2022) in Gang setzen.

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