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Jeder Fünfte leidet unter Wohnkostendruck

Eine aktuelle ING-Umfrage zeigt, dass es regionale Unterschiede innerhalb von Österreich gibt, die die Bewältigung des Wohnkostendrucks betrifft.

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Die ING-Befragung innerhalb von Österreich ergibt, dass der Wohnkostendruck starke regionale Unterschiede aufweist. Salzburger tun sich laut Umfrage am schwersten, die Kosten zu decken, während es Burgenländer und Vorarlberger am leichtesten haben. Mehr als jeder fünfte Österreicher (22 Prozent) gab im Rahmen der ING International Survey im Auftrag der ING in Österreich an, sich Monat für Monat mit dem Bezahlen von Kreditrate oder Miete schwer zu tun. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den Bundesländern. Während im Burgenland und Vorarlberg jeder Zehnte (10 Prozent) den Druck der Wohnkosten merklich spürt, ist es in Salzburg sogar jeder Dritte (32 Prozent).

Druck wird weiter steigen 

Jeder Fünfte leidet unter Wohnkostendruck

71 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Immobilienpreise im nächsten Jahr weiter steigen werden. In fast keinem der befragten Länder dieses ING International Survey wurde damit die spürbare Anspannung am Immobilienmarkt so deutlich wiedergegeben. Im Bundesländervergleich ist es das Burgenland, in dem die meisten Menschen von einem Anziehen der Immobilienpreise ausgehen. 87 Prozent meinen, dass im östlichsten Bundesland die Preise für Grund und Eigenheim steigen werden, 67 Prozent sind es in Kärnten. Sabine Gruber, Bereichsleiterin der Immobilienfinanzierungen bei der ING in Österreich, sagt dazu: „Zwar haben Niedrigzinsen enorme Vorteile bei den Finanzierungskosten gebracht, den Preisanstieg können sie aber unmöglich wettmachen“, und setzt fort: „Dass die Wohnkosten in der Relation zum Einkommen immer höher werden, setzt viele unter Druck und macht es besonders für Jüngere schwierig, so zu leben, wie sie es eigentlich wollen.“ Besonders die Pandemie hätte die Sehnsucht nach dem eigenen Fleckchen Grün verstärkt, was an der steigenden Nachfrage nach Immobilienkrediten festzumachen wäre, erzählt Gruber.

Insgesamt wurden im Rahmen der ING-Studie Konsumenten in 13 Ländern (Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Spanien, Türkei und Tschechien) befragt. 

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