RBI: Konzernergebnis fast verdoppelt

Johann Strobl, Vorstandsvorsitzender Raiffeisenbank International RBI
© David Sailer

Johann Strobl, Vorstandsvorsitzender Raiffeisenbank International RBI

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Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) erwirtschaftete im ersten Quartal 2018 ein Konzernergebnis in Höhe von 399 Millionen Euro. „Wir konnten unser operatives Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr steigern und Kreditrisikovorsorgen auflösen“, betont Johann Strobl, Vorstandsvorsitzender der RBI.

In den ersten drei Monaten 2018 erhöhte sich der Zinsüberschuss im Jahresvergleich um 4 Prozent oder 32 Millionen Euro auf 829 Millionen Euro. Getragen wurde der gestiegene Zinsüberschuss von der um 5 Basispunkte auf 2,49 Prozent verbesserten Nettozinsspanne. Zusätzlich nahmen die zinstragenden Aktiva des Konzerns aufgrund einer Zunahme der kurzfristigen Forderungen um 1 Prozent zu.

Die Verwaltungsaufwendungen reduzierten sich im Jahresvergleich geringfügig um 5 Millionen Euro auf 740 Millionen Euro. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich um 2,1 Prozentpunkte auf 57,3 Prozent. Die NPL Ratio (NPL – Non Performing Loans, notleidende Kredite) lag Ende März 2018 bei 5,4 Prozent und damit um 0,3 Prozentpunkte unter dem Wert zu Jahresbeginn.

Eigenmittelquote von 17,2 Prozent

Unter Berücksichtigung des Auslaufens der Übergangsbestimmungen ergab sich eine Common Equity Tier 1 Ratio von 12,2 Prozent, eine Tier 1 Ratio von 13,8 Prozent und eine Eigenmittelquote von 17,2 Prozent. Angesichts des Ergebnisses für das erste Quartal 2018 ergaben sich jeweils um 0,6 Prozentpunkte höhere Kapitalquoten.
Der Zinsüberschuss stieg geringfügig um 1 Prozent oder 11 Millionen Euro auf 829 Millionen Euro. Mit 740 Millionen Euro lagen die Verwaltungsaufwendungen im ersten Quartal 2018 um 7,3 Prozent unter dem Wert des Vorquartals. Das Konzernergebnis verbesserte sich vorwiegend aufgrund der positiven Entwicklung der Risikokosten um 193 Millionen Euro auf 399 Millionen Euro.

Anhaltender Optimismus

„Wir sind für das Geschäftsjahr zuversichtlich. Wir werden unsere digitalen Projekte vorantreiben und die Effizienz der RBI weiter verbessern“, so Strobl. Die RBI gehe für die nächsten Jahre von einem durchschnittlichen Kreditwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich aus. Für 2018 erwartet die RBI, dass die Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte (Risikokosten) etwa auf dem Niveau von 2017 liegen werden. Die NPL Ratio soll mittelfristig weiter sinken und das Institut strebt in den kommenden Jahren eine Cost/Income Ratio von unter 55 Prozent an.

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