UNIQA schließt den Kauf der AXA in CEE ab

Andreas Brandstetter, CEO UNIQA
© UNIQA/Keinrath

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Mit dem Closing am 15. Oktober vollzog Uniqa die Akquisition der AXA Töchter in Polen, Tschechien und der Slowakei und damit den größten Zukauf der Unternehmensgeschichte.

Anfang Februar vermeldete Uniqa die Akquisition der Tochtergesellschaften der AXA in Polen, Tschechien und der Slowakei, vorbehaltlich der regulatorischen und behördlichen Genehmigungen. Mit einem Kaufpreis von rund einer Milliarde Euro ist es sowohl der größte Unternehmenszukauf in der Geschichte der Uniqa als auch die bis dato größte Akquisition der österreichischen Versicherungswirtschaft in Zentral‐ und Osteuropa (CEE). Nach Erteilung aller notwendigen Genehmigungen wurde die Transaktion formal abgeschlossen. Trotz der herausfordernden Situation und geltender Reisebeschränkungen wurde das Closing binnen acht Monaten umgesetzt.

Stärkung der Marktposition in den CEE‐Wachstumsmärkten

Mit dem Zukauf soll die Marktposition der Uniqa in den hart umkämpften CEE‐Wachstumsmärkten nachhaltig gestärkt werden. Sowohl in Polen als auch in Tschechien und der Slowakei nimmt die Uniqa Gruppe nunmehr eine Top‐5‐Position ein und steigert somit nachhaltig die Markt‐ und Markenpräsenz in der gesamten CEE‐Region. Fünf Millionen neue Kunden mit einem Prämienvolumen von 800 Millionen Euro erhöhen den Kundenbestand der Uniqa Gruppe auf mehr als 15 Millionen. „Wir sind seit 20 Jahren erfolgreich in CEE tätig. Für uns sind die Wachstumsmärkte in Zentral‐ und Osteuropa unser zweiter Heimmarkt. Mit dem Kauf der AXA‐Unternehmen, die mit ihrem profitablen Retailgeschäft und einem ausgewogenen Produktmix hervorragend zu unserer langfristigen Wachstumsstrategie passen, sind wir jetzt eine der führenden Versicherungsgruppen in CEE“, kommentiert Andreas Brandstetter, CEO der Uniqa Group.

Eine Kapitalerhöhung war für die Akquisition nicht nötig. Der Kauf wurde aus eigenen Mitteln sowie der Ausgabe eines zehnjährigen Senior Bonds, mit einem Emissionsvolumen von 600 Millionen Euro finanziert. Auch nach der nun erfolgten Akquisition ist Uniqa Group weiterhin sehr gut kapitalisiert. Die Ratingagentur Standard & Poor‘s bestätigte das „A‐“ Rating für die langfristige Bonität und Finanzkraft der Gruppe.

Trotz COVID‐19 – Fokus auf rasche Integration und Profitabilitätssteigerung

Trotz der aktuellen COVID‐19‐Krise und dem Umstand, dass die Unternehmen derzeit vorwiegend über digitale Medien zusammenarbeiten, liegt der Fokus auf einer raschen Zusammenführung der lokalen Gesellschaften unter einem gemeinsamen Dach. „Die Integration der neuen Unternehmen wird sehr rasch vollzogen. Wir haben in den letzten Monaten detaillierte Integrationspläne erstellt und werden diese schnellstmöglich umsetzen. Gemäß unserer Ein‐Marken‐Strategie werden wir in den kommenden Monaten das Re‐Branding der neuen Gesellschaften starten, um möglichst rasch Kundinnen und Kunden wie auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Welt von Uniqa begrüßen zu können. Wir freuen uns, mit der Akquisition auch jede Menge Expertise und zusätzliche Top‐Talente für die gesamte Uniqa Gruppe gewonnen zu haben. Jetzt gehen wir daran, mit den neuen Kolleginnen und Kollegen das zusätzliche Wachstumspotenzial in den Märkten zu realisieren und die Profitabilität von Uniqa in CEE weiter zu steigern“, kommentiert Wolfgang Kindl, Vorstand Markt International von Uniqa Group.

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