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Bei Nettoeinkommen unter ‚ferner liefen…“

Nur in wenigen Ländern ist die Belastung des Faktors Arbeit höher als in Österreich. Die Agenda Austria hat mit Daten der OECD berechnet, in welchen Ländern den Arbeitnehmern mehr oder weniger Netto bleibt.

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Unter der Annahme, dass die Arbeit der österreichischen Durchschnittsverdiener so belastet wäre wie die der Briten, könnten sie sich monatlich über fast 850 Euro netto mehr freuen. Mit der deutschen Abgabenlast hätte ein österreichischer Durchschnittsverdiener jedoch fast 100 Euro weniger am Konto.

Selbst in traditionellen Wohlfahrtsstaaten wie Schweden oder Dänemark ist die Abgabenbelastung auf Arbeit spürbar geringer. So hätte der österreichische Durchschnittsverdiener im schwedischen System über 200 Euro und im dänischen sogar 500 Euro mehr im Monat zur Verfügung.

Eine hohe Belastung der Arbeit wirkt laut Agenda-Austria-Ökonom Dr. Dénes Kucsera wachstumshemmend: „Die Entstehung neuer Jobs wird erschwert und die Arbeitnehmer haben weniger Geld zur Verfügung. Das wirkt sich negativ auf den Konsum aus. Darüber hinaus sinkt der Anreiz, einer Beschäftigung nachzugehen.“

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