RBI tritt dem globalen Netzwerk von R3 bei

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Vor Kurzem trat die Raiffeisen Bank International (RBI) als erste österreichische Bank dem globalen Netzwerk der Unternehmenssoftware-Firma R3 bei, dem mehr als 160 Banken, Finanzdienstleister, Technologieunternehmen, Zentralbanken, Regulatoren und Handelsverbände angehören. R3 bietet Zugang zu „Corda“, einer für die betriebliche Anwendung entwickelten Distributed-Ledger-Plattform für die Finanzindustrie und den Handel. Gemeinsam mit den Mitgliedern werden Proofs of Concept entwickelt, um Distributed-Ledger-Applikationen kommerziell zu nutzen.

„Durch den Beitritt zu R3 werden wir in der Lage sein, uns mit Gleichgesinnten auszutauschen und zusammenzuarbeiten, was die Geschwindigkeit, Sicherheit und Anwendbarkeit unserer eigenen Blockchain‐Innovationen erheblich steigern wird. Die Anwendung von Technologieplattformen wie ‚Corda‘ ermöglicht es uns, umfassendes Infrastruktur‐Know‐how aufzubauen, das zukünftigen kommerziellen Blockchain‐Applikationen zugrunde liegen wird”, betont Michael Höllerer, Generalbevollmächtigter der RBI, der unter anderem die Digitalisierungsstrategie des RBI‐Konzerns verantwortet, die Motivation der Bank, diesem führenden Blockchain‐Konsortium beizutreten.

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit R3 wird sich die RBI auf die Bereiche Cash‐ und Zahlungsdienste, Kapitalmärkte, digitale Identität, Wertpapierdienstleistungen und Handelsfinanzierung konzentrieren.

Das 140‐köpfige Team von R3 ist in neun Ländern tätig und wird von mehr als 2.000 Technologie‑, Finanz‐ und Rechtsexperten aus der weltweiten Mitgliederbasis unterstützt. R3 gab kürzlich den erfolgreichen Abschluss der ersten beiden von insgesamt drei Tranchen in einem Series A Fundraise im Wert von 107 Millionen US‐Dollars bekannt.
Corda ist das Ergebnis aus über zwei Jahren intensiver Forschung und Entwicklung von R3 und seinen Mitgliedern und erfüllt die höchsten Standards der Bankenbranche, ist jedoch für jede kommerzielle Nutzung anwendbar. Die Plattform erfasst, verwaltet und führt die finanziellen Vereinbarungen von Institutionen in perfekter Synchronität durch und schafft dadurch eine Welt des reibungslosen Handels.

Nachsatz: „Distributed‐Ledger‐Plattform“ oder „-Technology“ ist eine Transaktionsdatenbank (respektive Transaktions‐Plattform, wie von R‑3 aufgesetzt), die über mehrere Computer und Standorte ohne zentrale Kontrolle geteilt und synchronisiert wird. Jeder Teilnehmer des Netzwerks besitzt eine identische Kopie des Datensatzes. Sämtliche Änderungen und Ergänzungen des Datensatzes werden sofort automatisch in allen Kopien vorgenommen. Sie basiert auf der Blockchain‐Technologie, die als eine zuverlässige, schwer zu manipulierende, Dokumentation von Transaktionen – und davon, wem etwas gehört, beschrieben wird. Blockchain basiert auf der Distributed‐Ledger‐Technologie, die Daten sicher in einem Peer‐to‐Peer‐Netzwerk aufzeichnet. (Quelle: SAP.com).

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