UNIQA mit mehr Gewinn und progressiver Dividende

UNIQA Group CEO Andreas Brandstetter
© Matt Oberver

UNIQA Group CEO Andreas Brandstetter

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Das freut die Aktionäre: Die UNIQA Insurance Group AG (UNIQA) hat in den ersten neun Monaten 2018 die verrechneten laufenden Prämien inklusive Sparanteile um 3,1 % gesteigert und mit einem Ergebnis vor Steuern von 212,4 Millionen Euro den Vorjahreswert um 17,1 % übertroffen. Darin enthalten ist jedoch ein außerordentlicher Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf der indirekten Beteiligung an der Casinos Austria AG aus dem ersten Quartal 2018 in Höhe von 47,4 Millionen Euro.

Für das Gesamtjahr 2018 erwartet die UNIQA unverändert ein Wachstum in der Schaden‐ und Unfall‐ sowie in der Krankenversicherung. Trotz der hohen Aufwendungen für das 2016 gestartete Innovations‐ und Investitionsprogramm strebt UNIQA eine weitere Verbesserung des Ergebnisses vor Steuern an. Genauso hält die Gruppe am Vorhaben fest, die jährliche Ausschüttung je Aktie im Rahmen einer progressiven Dividendenpolitik in den kommenden Jahren kontinuierlich zu steigern.

Entsprechend den strategischen Vorgaben stiegen die verrechneten Prämien der UNIQA Group in den ersten neun Monaten 2018 vor allem in der Schaden‐ und Unfallversicherung – mit mehr als 4,7 % sogar stärker als erwartet. Signifikant dabei, dass dieses deutliche Wachstum von beiden Kernmärkten – Österreich (+4,9 %) und CEE (+7,0 %) – gleichermaßen getragen wurde. Wachstumstreiber waren in beiden Regionen vor allem die Kfz‐ und die Sachversicherung. Im Gegensatz dazu reduzierten sich die verrechneten Prämien in der Lebensversicherung durch die planmäßige Rücknahme des Geschäfts mit Einmalerlägen – primär in Polen – um 11,0 %. Das sehr stabile Krankenversicherungsgeschäft entwickelte sich erwartungsgemäß und wuchs um 4,4 %. Anhaltend hohe Kostendisziplin hat geholfen, dass der Zuwachs bei gesamten Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb mit 1,0 % – trotz deutlicher Steigerung der laufenden Prämien – gering ausgefallen ist. Die Combined Ratio konnte trotz einer weiter ausgebauten Vorsorge für zukünftige Schadenereignisse – insbesondere Unwetter – als Folge der verbesserten Kostensituation von 97,1 Prozent auf 96,6 Prozent reduziert werden.

Der Gesamtbetrag der Versicherungsleistungen im Eigenbehalt der UNIQA Group erhöhte sich in den ersten neun Monaten 2018 um 4,0 % auf 2.764,7 Millionen Euro. Die Gesamtkostenquote – das Verhältnis der gesamten Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb zu den abgegrenzten Prämien einschließlich der Nettosparanteile der Prämien aus der fonds‐ und der indexgebundenen Lebensversicherung – erhöhte sich unter Einbeziehung der erhaltenen Rückversicherungsprovisionen leicht auf 25,1 Prozent.

Erwartungshorizonte für das Gesamtjahr

Das Kapitalanlageergebnis stieg in den ersten neun Monaten 2018 um 13,6 % auf 447,2 Millionen Euro. Hauptgrund für diesen starken Anstieg war der bereits erwähnte Verkauf der indirekten Beteiligung an der Casinos Austria.

Der Kapitalanlagebestand der UNIQA Group (einschließlich als Finanzinvestitionen gehaltener Immobilien, nach der Equity‐Methode bilanzierter Finanzanlagen und sonstiger Kapitalanlagen) reduzierte sich zum 30. September 2018 gegenüber dem letzten Bilanzstichtag leicht auf 19.422,1 Millionen Euro.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2018 erwartet die UNIQA in der Schaden‐ und Unfallversicherung ein Prämienwachstum von ungefähr 4 % und in der Krankenversicherung ein Prämienplus von mehr als 3 %. In der Lebensversicherung wird insbesondere angesichts der bewussten Reduktion der Einmalerläge, vor allem in CEE, von einer Prämienreduktion ausgegangen. In Summe erwartet UNIQA für 2018 ein annähernd stabiles Gesamtprämienvolumen. Insgesamt erwartet UNIQA für das Geschäftsjahr 2018 wieder eine Verbesserung des Ergebnisses vor Steuern. Unverändert beabsichtigt UNIQA im Rahmen einer progressiven Dividendenpolitik die jährliche Ausschüttung je Aktie auch in den kommenden Jahren weiterhin kontinuierlich zu steigern.

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