Bluecode startet ‚Co‐Branded App‘-Programm

Christian Pirkner, CEO der Blue Code International AG
© Bluecode / Claudio Wilhelmer

Christian Pirkner, CEO der Blue Code International AG

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Blucode, in Österreich entwickelte paneuropäische Mobile-Payment-Lösung, startet für europäische Banken ein neues „Co-Branded App“-Programm: Raiffeisenbankengruppe Oberösterreich und BKS Bank sind bereits an Bord, noch in diesem Jahr folgt die Hypo NOE Landesbank.

Das „Co‐Branded App“-Programm für mobiles Bezahlen von Bluecode ist ganz einfach eine App für iPhone (Apple) und Android‐Handys, die für die beiden Partner als „Raiffeisen Bluecode“ und „BKS Bluecode in den iOS‐ und Android‐Stores zum Download bereitstehen. Kunden können über diese Apps bargeldlos per iPhone und Android‐Smartphone bezahlen.

„Immer mehr Verbraucher wünschen sich, einfach, sicher und schnell mit ihrem Smartphone bezahlen zu können. Die Partnerschaften mit der Raiffeisenbankengruppe Oberösterreich und der BKS Bank sind Musterbeispiele für die attraktiven Zusatzangebote, die Banken mit Bluecode schaffen können, damit die Kundenreise bei der Hausbank des Vertrauens bleibt“, sagt Bluecode‐CEO Christian Pirkner.

Die neuen Apps fungieren für alle Raiffeisen Oberösterreich‐ und BKS‐Kunden als mobile Geldbörse (wobei „Raiffeisen Bluecode“ auch für alle weiteren österreichischen Raiffeisen‐Kunden nutzbar ist): Kunden verbinden ihr Girokonto via Onlinebanking mit der App, lassen an der Registrierkasse des jeweiligen Händlers den blauen Barcode auf ihrem iPhone oder Android‐Smartphone scannen und der Kaufbetrag wird anschließend direkt vom Girokonto abgebucht. Im Sinne des europäischen Datenschutzrechts, unterstreicht Pirker, werden beim Bezahlvorgang keine persönlichen Daten auf dem Handy gespeichert oder übertragen.

Europäische Regeln

„Europäisches Datenschutzrecht“ ist auch das Hauptargument für die Manager der beiden Institute, die Blucode‐Lösung für mobiles Payment ihren Kunden anzubieten.

„Wir sehen die neue App als Ergänzung zu herkömmlichen Zahlungsmethoden“, erklärt Herta Stockbauer, Vorstandsvorsitzende der BKS Bank. „Laut einer aktuellen Mastercard‐Studie“, zitiert Stockbauer, „können sich 62 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher die Nutzung des Smartphones für Zahlungen vorstellen. Da Datenschutz bei uns an oberster Stelle steht, haben wir uns bewusst für eine europäische Partnerschaft entschieden.“

Paul Kaiser, Produktmanager in der Raiffeisenbankengruppe Oberösterreich, hebt darüber hinaus die Mehrwertservices hervor, um mobiles Bezahlen zwecks Kundenbindung mit digitalen Stempelpässen zu verbinden: „Raiffeisen Oberösterreich legt mit der Raiffeisen Bluecode App nicht nur den Grundstein für eine innovative und sichere Zukunft in Sachen Mobile Payment, sondern schafft damit auch die Basis eines umfassenden Mehrwerte‐Ökosystems für Kunden und Händler.“

„Europäische Alternative“ im Rahmen der PSD2 Richtlinie zur Wertschöpfung

„Neben den Vorteilen, Endkunden eine sichere und einfache Bezahllösung mit Mehrwerten anbieten zu können, ermöglicht unser Co‐Branded App‐Programm speziell Banken, die Kundenreise proaktiv zu gestalten und die Wertschöpfung im mobilen Zahlungsverkehr abzusichern“, erklärt Pirkner, und unterstreicht – als „Drittanbieter“ für mobile Zahlungslösungen im Rahmen der EU‐Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 die Positionierung von Bluecode als „europäische Alternative“: „Als europäische Alternative unterstützen wir unsere Partner daher dabei, ihre eigene Mobile Payment‐Lösung umzusetzen, sensible Kundendaten weiterhin sicher zu verwahren und an der Kundenreise im mobilen Zahlungsverkehr aktiv teilzunehmen, um Wertschöpfung und Erträge zu sichern. Bluecode bietet insbesondere Banken eine unabhängige Lösung, die auf allen gängigen mobilen Endgeräten sowie mit allen Girokonten funktioniert und mit Mehrwerten verknüpft werden kann. Die Umsetzung ist in weniger als vier Wochen möglich.“

Die bargeldlose Bluecode‐Zahlung wird laut Pirker bei mehr als 85 Prozent des heimischen Lebensmitteleinzelhandels – darunter Billa, Merkur, Adeg, Spar, Interspar, Eurospar, MPreis sowie Unimarkt – und Akzeptanzstellen bei Bipa oder Hervis und weiteren Anbietern in Handel & E‑Commerce, Gastronomie, Mobilität, Entertainment und Sportstadien angenommen.

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