Debit Mastercard wird bald breit ausgerollt

Stefan Dörfler (Vorstandsvorsitzender Erste Bank), Birgit Kraft-Kinz (Geschäftsführerin KRAFTKINZ GmbH), Gerald Gruber (General Manager Mastercard Austria) – „Österreich an die Spitze innovativer Zahlungssysteme“.
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Stefan Dörfler (Vorstandsvorsitzender Erste Bank), Birgit Kraft-Kinz (Geschäftsführerin KRAFTKINZ GmbH), Gerald Gruber (General Manager Mastercard Austria) – „Österreich an die Spitze innovativer Zahlungssysteme“.

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„Es ist Zeit, den Innovationsturbo im Payment-Bereich in Österreich zu zünden“, betont Gerald Gruber, General Manager Mastercard Austria. Ab 2019 setzt man zusammen mit Erste Bank und Sparkassen den nächsten Schritt: Die Debit Mastercard wird die Maestro Bankomatkarte ablösen.

Mastercard forciert laufend Innovationen im Payment‐Bereich, führt neue Bezahlsysteme ein und setzt auf biometrische Authentifizierung, um die Sicherheitsstandards im Payment zu steigern. „Den Kunden liegen, neben der breiten Anwendbarkeit von Zahlungsmitteln im Internet, besonders die Kostenstruktur und die Sicherheit der Kartennutzung am Herzen“, sagt Gerald Gruber. Aus diesem Grund bietet Mastercard mit der Debit Mastercard bald auch in Österreich eine neue, innovative Bezahlkarte an. „Diese Payment Card der Zukunft vereint die hohe Akzeptanz der Mastercard Kreditkarte im Ausland und im E‑Commerce mit allen gewohnten Funktionen der Maestro Bankomatkarte. Sie ist ein neues, einfaches, bequemes und sicheres Zahlungsprodukt für Konsumenten und den Handel in Österreich”, erklärt Gruber.

Im kommenden Jahr wird die österreichische Sparkassengruppe als erste österreichische Bank die Debit Mastercard als Nachfolger der Maestro Bankomatkarte auf den Markt bringen. „Damit haben unsere Kunden die modernste Bankomatkarte mit der man auch online einfach bezahlen kann“, zeigt sich Stefan Dörfler, CEO der Erste Bank Österreich, erfreut. Bis Ende 2020 sollen diese laut Dörfler 2,4 Millionen Kunden nutzen können. Wann weitere Banken folgen werden ist vorerst noch nicht abzusehen. Auch beim kontaktlosen Bezahlen mit NFC war man in der Sparkassengruppe unter den ersten, die das angeboten haben. „Heute längst Standard“, unterstreicht Dörfler. „Es werden bereits zwei von drei Zahlungen mit Bankomatkarte kontaktlos getätigt“.

Die neue Debit Mastercard hat alle Funktionen die man bisher von der Maestro Bankomatkarte kennt. Im Wesentlichen kommt hinzu, dass man mit der 16‐stelligen Nummer (PAN) – die man in der Form schon von der Kreditkarte kennt – jetzt auch im Internet einfach und bequem mit Bankomatkarte bezahlen kann.

„Die Einführung der Debit Mastercard ist ein wichtiger Beitrag, um Österreich an die Spitze innovativer Zahlungssysteme zu bringen“, so Dörfler.

Am Weg zu innovativen Zahlungsmitteln

Internationale Studien belegen, dass moderne Technologien im Payment entscheidend sind, wenn es um die Sicherung des Wirtschaftsstandortes geht. Das hat KRAFTKINZ – der Strategieberater im Bereich PR, Kommunikation & Vertrieb – zum Anlass genommen, mit Unterstützung von Mastercard, eine Studie zum Thema „Österreich an die Spitze innovativer Zahlungssysteme“, durchzuführen. Von Juli bis September 2018 wurden Experten aus dem Payment‐Bereich interviewt und mit vier Fokusgruppen mit Teilnehmern unterschiedlichen Alters gearbeitet. Die Ergebnisse der Studie liegen nun vor. Chancen, aber auch Risiken, sind erkennbar.

72 Prozent der Fachleute siedeln Österreich im Mittelfeld innovativer Zahlungssysteme an; 11 Prozent sehen Österreich bereits jetzt unter den Top 10‐Nationen. Nur 16 Prozent der Experten reihen Österreich als Schlusslicht ein. Fragt man nach der Relevanz der Position Österreichs im Bereich innovativer Zahlungssysteme, schätzen 55 Prozent die Position Österreichs als sehr relevant ein. Die Experten sind zu 88 Prozent der Meinung, dass die positiven Veränderungen aus den Payment‐Innovationen überwiegen werden und bestätigen damit die positive Dynamik zu diesem Thema in Österreich. Betrachtet man die Kundengruppen, so sind junge Menschen (20–34 Jahre), Startups und Gründer die Treiber der Innovation von Zahlungssystemen in Österreich. Die Kunden ab 35 Jahren und älter sind hingegen skeptisch und abwartend. „Deshalb wird es wichtig sein, besonders diese Kundengruppen für Neuerungen und Innovationen zu gewinnen, um Österreich zurück an die Spitze zu bringen“, verdeutlicht Birgit Kraft‐Kinz, Studienautorin und Geschäftsführerin von KRAFTKINZ.

Die vorliegende Studie beleuchtet auch Fragen rund um die neue Debit Mastercard. So werden von den Kunden als wichtigste Nutzen die weltweite Akzeptanz (94 %), die hohe Akzeptanz im E‑Commerce (89 %) und einfaches Onlineshopping (82 %) genannt. Die direkte Kontrolle durch einfaches Abbuchen vom Konto schätzen 69 %. „Wir wollen unsere Debit Mastercard zur Stärkung der heimischen Wirtschaft nutzen. Denn nicht nur das Zahlen mit der neuen Karte, sondern auch das Bezahlen im Netz ist eine große Chance für den österreichischen Handel“, zeigt sich Gerald Gruber überzeugt.

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