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Peter Bosek

Erste Group wächst im Kundengeschäft und hebt Kreditziel für 2026 an

In den ersten neun Monaten 2026 stieg das Kreditvolumen der Erste Group einschließlich der Erste Bank Polska um 23,9 Prozent auf 287,4 Mrd. Euro. Das Einlagenvolumen erhöhte sich um 28,1 Prozent auf 324,1 Mrd. Euro. Ohne Polen wuchsen die Kredite seit Jahresbeginn um 5,8 Prozent und die Einlagen um 4,5 Prozent. Die Bank hob ihr Jahresziel für das Kreditvolumen auf mehr als 290 Mrd. Euro an.

Kredit- und Einlagenvolumen legen zu

Auch die Kundeneinlagen wuchsen: einschließlich der Erste Bank Polska um 28,1 Prozent auf 324,1 Mrd. Euro. Ohne Polen stiegen die Kredite seit Jahresbeginn um 5,8 Prozent und die Einlagen um 4,5 Prozent. Die Integration der polnischen Bank verlief laut Erste Group planmäßig. „Europäische Souveränität braucht finanzstarke Unternehmen, die in Europas Zukunft investieren und Wachstum über nationale Grenzen hinweg ermöglichen können. Zentraleuropa hat das Potenzial, auch künftig einer der stärksten Wachstumsmotoren Europas zu sein. Unser Ziel, das Kreditvolumen auf mehr als 290 Milliarden Euro zu steigern, ist Ausdruck unseres Vertrauens in die wirtschaftliche Stärke und Zukunft der Region“, sagte Peter Bosek, CEO der Erste Group.

Solide Kapitalisierung und angehobener Ausblick

Die Risikokosten blieben mit 21 Basispunkten auf moderatem Niveau; die NPL-Quote lag einschließlich der Erste Bank Polska bei 2,3 Prozent. Die Eigenkapitalrendite auf das materielle Eigenkapital (ROTE) erreichte nach neun Monaten 20,9 Prozent, die harte Kernkapitalquote (CET1, pro forma) 15,0 Prozent. Neben dem Kreditziel hob die Erste Group auch ihre Prognose für den Zinsüberschuss und den Provisionsüberschuss ohne Polen an. „Unsere starke operative Entwicklung spiegelt die Qualität unserer Kundenbeziehungen wider und stärkt unsere Ertrags- und Kapitalbasis. Damit erhöhen wir die finanzielle Flexibilität, Wachstumschancen in unseren Kernmärkten, einschließlich Polen, zu verfolgen“, sagte Erste-Group-CFO Stefan Dörfler.

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