Laut einer repräsentativen Befragung im Auftrag von Santander Österreich liegen bei 26 Prozent mehr als 5.000 Euro auf Girokonten, die gar nicht oder mit weniger als einem Prozent verzinst werden. Insgesamt hat mehr als die Hälfte der Befragten mindestens 1.000 Euro dort liegen.
Hohe Girokontoguthaben trotz gestiegener Sparzinsen
Das im Oktober 2026 erhobene Santander-Finanzbarometer zeigt, dass viele Österreicher:innen auf mögliche Zinserträge verzichten: 27 Prozent haben zwischen 1.000 und unter 5.000 Euro auf gering oder gar nicht verzinsten Girokonten, weitere 26 Prozent mehr als 5.000 Euro. Laut Oesterreichischer Nationalbank lagen zuletzt rund 201 Mrd. Euro privater Haushalte auf täglich fälligen Einlagen, deren durchschnittliche Verzinsung im August 2026 bei 0,45 Prozent lag. „Viele Menschen lassen größere Beträge unverzinst liegen, obwohl Sparprodukte heute wieder attraktivere Renditen bieten und gleichzeitig flexibel verfügbar sind. Ein regelmäßiger Blick auf die aktuellen Sparangebote kann helfen, vorhandene Ertragspotenziale besser zu nutzen“, so Olaf Peter Poenisch, CEO von Santander Österreich.
Flexibilität ist wichtigster Grund
Rund zwei Drittel der Befragten möchten jederzeit auf ihr Geld zugreifen können; 41 Prozent sehen ihr Girokontoguthaben als Reserve für unerwartete Ausgaben. Seit Jahresbeginn haben 19 Prozent Geld auf ein besser verzinstes Sparprodukt übertragen, weitere zehn Prozent ein neues Sparprodukt abgeschlossen. Bei Fragen zum Sparen und Veranlagen ist für 37 Prozent die persönliche Beratung in einer Bankfiliale die wichtigste Informationsquelle. Websites von Banken und persönliche Empfehlungen nennen jeweils rund ein Viertel beziehungsweise 21 Prozent der Befragten; Social Media spielt mit vier Prozent eine geringe Rolle.













