Mastercard fordert gemeinsamen Standard

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Damit Zahlungen im Netz einfacher und sicherer abgewickelt werden können, sollen die Zahlungsdaten der Kunden nur mehr in Token-Form gespeichert werden. Für Kreditkarten-Kunden ist es mittlerweile eine Selbstverständlichkeit, in jedem von weltweit 50 Millionen Geschäften, die Mastercards akzeptieren, einfach und bequem per Karte bezahlen zu können. Jetzt soll es eine Weiterentwicklung geben.

Niemand muss befürchten, mit seiner Ware vor einer Kasse zu stehen, bei der das passende Lesegerät fehlt. Aber Einkaufen hat sich in der jüngsten Vergangenheit stark weiterentwickelt. Nachdem bereits mit der Jahrtausendwende der weltweite Trend zum Online‐Shopping begonnen hat, sind es nun Handheld‐Geräte, die den E‑Commerce aufmischen. Immer mehr Menschen bestellen nicht mehr über Desktop‐PC oder Laptop, sondern ganz einfach per Fingertipp auf ihrem Smartphone oder Tablet. So bequem diese Lösung auch ist, stellt sie die Kunden aber auch vor neue Herausforderungen. Mit den kleineren Bildschirmen dieser Geräte ist es oft schwieriger in den Webshops zu navigieren, die Eingabe der Zahlungsdetails benötigt mehr Fingerspitzengefühl und in manchen Fällen sind die Zahlungsoptionen, die zur Verfügung stehen, begrenzt.
Aus diesem Grund hat Mastercard vor kurzem seine Kunden, Partner und andere Technologie‐Player dazu aufgerufen den neuen Technologie‐Standard EMVCo Secure Remote‐Technologie (SRC) zu verwenden, um eine einfache, sichere und bequeme Zahlungsabwicklung für alle Browser und Geräte gewährleisten zu können.

Ähnlich wie die standardisierten Kreditkarten‐Terminals in Geschäften, soll es SRC Kunden erlauben, in möglichst vielen Webshops ihre Zahlungen reibungslos abzuwickeln. Gleichzeitig könnten sich Webshop‐Betreiber sicher sein, dass sie keine Käufer wegen Schwierigkeiten beim Zahlungsprozess verlieren.

Doch nicht nur die Bequemlichkeit nimmt durch den gemeinsamen SRC‐Standard zu. Genauso wie der EMV‐Chip in Kreditkarten mehr Sicherheit in die physische Welt gebracht hat, wird dies die Token‐Lösung im Cyberspace schaffen. Anstatt Kunden‐ und Zahlungsdaten in üblicher Form, die von unbefugten Personen ausgelesen werden könnte, abzuspeichern, werden sie in virtuelle Tokens übersetzt, die nur für die Zahlungspartner erkennbar sind. Bereits heute sind 75 Prozent aller Kreditkarten weltweit für diese Tokenisierung bereit.

„Wir werden mit dem gemeinsamen SRC‐Standard den Konsumenten mehr Sicherheit bei Zahlungen bieten können, egal welche Abwicklungsmethode sie wählen. Gleichzeitig ersparen sich Käufer viel Zeit, weil ihre Zahlungsinformationen bereits in Token‐Form hinterlegt sind und deshalb nicht immer wieder neu eingegeben werden müssen, Vorteile bietet das vor allem bei Bestellungen über Tablets oder Smartphones“, betont Gerald Gruber, General Manager von Mastercard Austria.

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