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RBI kauft tschechischen Equa bank auf

Die Zentrale der RBI in Wien.
© RBI
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Raiffeisen Bank International AG (RBI) hat Vertrag zur Akquisition von 100 Prozent der Anteile an der Equa bank von AnaCap Financial Partners (AnaCap) durch ihre tschechische Tochterbank Raiffeisenbank am 6. Februar unterzeichnet.

AnaCap ist ein auf Finanzdienstleistungen spezialisierter Private‐Equity‐Investor. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt eines erfolgreichen Abschlusses und regulatorischer Bewilligungen. Die Akquisition der Equa bank wird voraussichtlich die CET1 Ratio der Raiffeisen Bank International (RBI) um ungefähr 30 Basispunkte verringern (basierend auf einer Pro‐forma‐CET1‐Konsolidierung zum Jahresende 2020). Die endgültige Auswirkung ist abhängig von der Schlussbilanz zum Zeitpunkt des Abschlusses.

Die Equa bank fokussiert sich auf das Konsumentenkreditgeschäft und betreut knapp 480.000 Kunden. Die beabsichtigte Akquisition ist Teil der RBI‐Strategie, ihre Präsenz in ausgewählten Märkten zu erweitern. Die Geschäftsmodelle der Equa bank und der Raiffeisenbank ergänzen sich sehr gut, weshalb die Akquisition im Endeffekt zu strategischen Synergien und einem verbesserten digitalen Angebot führen würde. Die Bilanzsumme der Equa bank belief sich Ende 2020 auf über 2,8 Milliarden Euro, während die Raiffeisenbank eine Bilanzsumme von 15,7 Milliarden Euro auswies.

Der Abschluss wird um die Mitte dieses Jahres erwartet. Bei erfolgreichem Abschluss der Transaktion ist geplant, die Equa bank mit der Raiffeisenbank zu fusionieren und damit die identifizierten Synergien zu heben.

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