UNIQA steigert Pämie und Dividende

Andreas Brandstetter, CEO UNIQA Group: „Bei Frauen ist das Vorsorgebewußtsein deutlich gestiegen.“
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Andreas Brandstetter, CEO UNIQA Group: „Bei Frauen ist das Vorsorgebewußtsein deutlich gestiegen.“

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Für die UNIQA war 2017 ein „robustes“ Jahr: Das Ergebnis ist gestiegen und die Aktionäre können sich über eine neuerlich leicht steigende Dividende freuen. Die verrechneten Konzernprämien sind um 4,9 Prozent auf 5.293,3 Millionen Euro gestiegen, die Kostenquote hat sich von 26,6 auf 25,0 Prozent verbessert. Die Combined Ratio konnte auf 97,5 Prozent gesenkt werden. Das Ergebnis vor Steuern ist um 7,4 Prozent auf 242,2 Millionen Euro gestiegen. Für das laufende Geschäftsjahr wird ein weiterer Anstieg des Vorsteuerergebnisses und der Dividende erwartet.

UNIQA CEO Andreas Brandstetter zu den wesentlichen Ergebnissen 2017: „Im sechsten Jahr unseres langfristigen Strategieprogramms UNIQA 2.0 haben wir mit einer im europäischen Vergleich ausgezeichneten Kapitalposition das Fundament für unsere Wachstums‐ und Innovationsstrategie gestärkt. Das robuste Jahresergebnis 2017 mit einem starken Prämienwachstum, verbesserten operativen Kennzahlen und einem gesteigerten Ergebnis vor Steuern zeigt, dass unsere fünf Initiativen zur Verbesserung der Profitabilität im Kerngeschäft greifen. Damit schaffen wir uns den notwendigen Freiraum, unsere Vision des ‚integrierten Servicedienstleisters‘, der unsere Kunden in ihren digitalen und analogen Bedürfniswelten abholt, weiter voranzutreiben. 

Die neuen Vorstandsbereiche ‚Digitalisierung‘ sowie ‚Kunde und Markt‘, unser Innovations‐ und Digitalisierungsprogramm mit 130 neu geschaffenen Arbeitsplätzen, Kooperationen mit Fintechs, Start‐ups und Acceleratoren verdeutlichen die Relevanz, die dieses Thema für uns hat. Überdurchschnittlich hohe Weiterempfehlungsraten unserer Kunden in allen Kernmärkten zeigen, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben. Auf Basis des soliden Jahresergebnisses 2017 wird der Vorstand dem Aufsichtsrat und der Hauptversammlung eine weitere Dividendenerhöhung vorschlagen“, so Brandstetter bei der Interpretation der Konzerndaten für 2017.

Die sich als Folge der digitalen Revolution rasch verändernden Kundenbedürfnisse, Umbrüche in Geschäftsmodellen, eine durch die Wirtschaftsdynamik steigende Zuversicht der Kunden und die evidenten Herausforderungen im Bereich der Sozialsysteme machen die Versicherungswirtschaft zu einem der derzeit spannendsten Wirtschaftszweige. In Anbetracht dieser Entwicklungen erwartet UNIQA für den Zeitraum bis 2020 ein durchschnittliches Prämienwachstum der verrechneten Prämien von etwa 2 Prozent pro Jahr und hat sich für die dritte Phase des Strategieprogramms klaren Zielvorgaben verschrieben: Nachhaltige Senkung der Combined Ratio auf unter 95 Prozent und weitere Verbesserung der Effizienz und Kostenstruktur trotz der mittelfristigen Erhöhung der Kostenquote durch das 500 Millionen Investitionsprogramm. Ebenfalls strebt UNIQA eine weiterhin starke ökonomische Kapitalquote an und einen operativen Return on Equity von rund 13,5 Prozent im Durchschnitt der Jahre 2017 – 2020.

Für 2018 erwartet UNIQA eine weitere Verbesserung des Ergebnisses vor Steuern und beabsichtigt, die progressive Dividendenpolitik fortzusetzen und die Ausschüttung je Aktie kontinuierlich zu steigern.

Alle drei Versicherungssparten wiesen auch 2017 positive Wachstumsraten auf. Die verrechneten Prämien in der Schaden‐ und Unfallversicherung wuchsen 2017 um 4,8 Prozent auf 2.639,7 Millionen Euro. In der Krankenversicherung stiegen die verrechneten Prämien im Berichtszeitraum um 3,8 Prozent auf 1.042,0 Millionen Euro. In der Lebensversicherung erhöhten sich die verrechneten Prämien inklusive der Sparanteile der fonds‐ und der indexgebundenen Lebensversicherung – getrieben insbesondere durch einen starken Anstieg der Einmalerläge in Polen – insgesamt um 5,6 Prozent auf 1.611,6 Millionen Euro. 

Im internationalen Bereich stiegen die verrechneten Prämien um starke 14,9 Prozent auf 1.608,5 Millionen Euro (2016: 1.399,9 Millionen Euro). In Österreich stiegen sie um 0,7 Prozent auf 3.656,6 Millionen Euro.

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