Vienna Insurance Group investiert in Apeiron Biologics

Impfstoff
© Pixabay
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Die Vienna Insurance Group unterstützt das österreichische Biotech-Unternehmen, das unter anderem an der Entwicklung eines Wirkstoffes gegen Covid-19 arbeitet. Das Medikament wird bereits an den ersten Corona-Patienten getestet.

Das österreichische Biotech‐Unternehmen Apeiron Biologics mit Sitz in Wien legt den Schwerpunkt aufgrund der aktuellen Covid‐19‐Pandemie auf die Entwicklung eines entsprechenden Wirkstoffes. Gemeinsam mit Apeiron will die Vienna Insurance Group (VIG) einen Beitrag im Kampf gegen Covid‐19 leisten und somit ihrer sozialen Verantwortung als Unternehmen gegenüber der Gesellschaft nachkommen. „Als Versicherungsunternehmen ist es unsere ureigenste Aufgabe, Menschen gegen Risiken abzusichern. Aufgrund der aktuellen Situation ist die Gesundheit verstärkt ins Zentrum gerückt und als Versicherungsgruppe mit großem Lebens‐ und Krankenportfolio ist es uns ein Anliegen, die Gewährleistung der Gesundheit und Prävention von Krankheiten zu unterstützen. Unsere Beteiligung an Apeiron ist eine nachhaltige und bedeutsame Möglichkeit, unser Versprechen ‚Schützen, was zählt‘ unter Beachtung unserer ökonomischen Ziele klar zu leben“, ist Generaldirektorin Elisabeth Stadler überzeugt. Zur Förderung von Gesundheit und Wohlergehen setzt die VIG‐Versicherungsgruppe bereits im Rahmen des Managementprogramms Agenda 2020 Maßnahmen und forciert den Geschäftsbereich der Krankenversicherung. Die Beteiligung an Apeiron im Rahmen einer Kapitalerhöhung folgt dieser Stoßrichtung und fügt sich somit nahtlos in die Gesamtstrategie ein.

Corona‐Medikament wird bereits getestet

Die aktuelle klinische Phase II‐Studie von Apeiron im Zuge einer Impfstoffentwicklung für Covid‐19 basiert auf den Forschungsergebnissen zum SARS‐Virus. Das vom Oberösterreicher Josef Penninger mitentwickelte Medikament APN01 wurde nach dem ersten Aufkommen von SARS im Jahr 2003 zur Behandlung von akuten Lungenschädigungen und Atemnotsyndromen entwickelt, letzteres ist die Hauptursache für Todesfälle durch COVID‐19. Einerseits imitiert das Medikament APN01 den vom SARS‐Virus angesteuerten ACE2‐Rezeptor, über den das Virus die Zellen infiziert, und verhindert somit, dass das Virus an die Zelle andockt. Andererseits schützt es durch seinen dualen Mechanismus das Lungengewebe vor durch das Virus hervorgerufenen Infektionen. Aktuell wird das Medikament in Österreich sowie in mehreren europäischen Ländern im Rahmen einer klinischen Studie getestet und den ersten COVID‐19‐Patienten verabreicht.

„APN01 gehört zu den wenigen spezifischen Therapieansätzen gegen das Corona‐Virus und zu den am weitesten entwickelten Medikamenten zur Behandlung von Covid‐19. Bei positivem Verlauf der Studie könnte voraussichtlich eine beschleunigte Zulassung in Europa erfolgen und das Medikament zügig am Markt verfügbar sein. Wir freuen uns deshalb sehr, die Vienna Insurance Group als neuen Anker‐Investor im Rahmen unserer Kapitalerhöhung begrüßen zu dürfen und sind sehr dankbar für ihre Unterstützung, einen Beitrag zur anhaltenden Corona‐Pandemie zu leisten“, sagt Peter Llewellyn‐Davies, Vorstandsvorsitzender der Apeiron Biologics AG.

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