Swiss Life Select Österreich: Mehr als 50 Prozent der ÖsterreicherInnen fühlen sich finanziell nicht gut vorbereitet

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Christoph Obererlacher, CEO von Swiss Life Select

66 Prozent der ÖsterreicherInnen finden es immer schwieriger, die richtigen Vorsorge- und Finanzentscheidungen zu treffen. Und: 51 Prozent fühlen sich finanziell nicht auf unerwartete Wendungen im Leben vorbereitet.

Im Rahmen einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von Swiss Life gibt die klare Mehrheit der befragten Österreicherinnen und Österreicher an, dass sie es zunehmend schwieriger finden, die richtigen Vorsorge- und Finanzentscheidungen zu treffen. Dennoch fühlen sich nur 34 Prozent wirklich gut über Finanzthemen informiert. Und über die Hälfte fühlt sich finanziell nicht auf unerwartete Wendungen im Leben vorbereitet.

51 Prozent haben auch schon mindestens einmal eine wichtige finanzielle Entscheidung getroffen, die sie später gerne rückgängig gemacht hätten. Und rund ein Drittel hat sogar schon einmal eine größere Menge Geld verloren, weil er oder sie sich nicht sorgfältig genug informiert hatte. 27 Prozent der Babyboomer (Jahrgang 1946 bis 1964) hätten sich bei Entscheidungen rund um den Ruhestand im Nachhinein gewünscht, eine persönliche Finanzberaterin oder einen persönlichen Finanzberater konsultiert zu haben.

Große Mehrheit glaubt an finanzielle Selbstbestimmung

Für 86 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher ist es ein elementares Bedürfnis, in Finanzfragen selbstbestimmt entscheiden zu können. 75 Prozent fühlen sich für den Erfolg oder Misserfolg ihrer finanziellen Vorsorge selbst verantwortlich – und 71 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass finanzielle Selbstbestimmung und Unabhängigkeit für sie persönlich ein realistisches Ziel sind. Ob eine längere Reise, ein Jobwechsel oder ein Hauskauf: 68 Prozent haben klare finanzielle Ziele und jede bzw. jeder Zweite plant in den kommenden zwölf Monaten eine Entscheidung mit größeren finanziellen Auswirkungen.

Junge wünschen sich persönliche Beratung

74 Prozent der Befragten finden, dass Beratung bei Finanz- und Vorsorgethemen wichtig ist und 66 Prozent sagen, dass ein persönlicher Berater oder eine persönliche Beraterin sogar immer wichtiger wird. Die Jüngsten (Gen Z und Millennials mit Jahrgang 1981 bis 2004) messen der Beratung mit 78 Prozent am meisten Bedeutung bei. Bei einem wichtigen Vertragsabschluss ist die Interaktion mit einem Menschen für 77 Prozent der Befragten unabdingbar. Das Vertrauen in den eigenen Finanzberater bzw. die eigene Versicherungsberaterin ist über alle Generationen hinweg groß (insgesamt 81 Prozent), aber rund ein Drittel hat keinen festen Berater bzw. keine feste Beraterin bei ihrer Bank oder Versicherung.

Christoph Obererlacher, CEO Swiss Life Select Österreich, betont in seiner Zusammenfassung: „Die Studie unterstreicht einmal mehr, wie wichtig und zukunftsweisend Finanzbildung und ‑kompetenz ist. Wissen ist Macht: Nur wer die Fähigkeiten und Fertigkeiten besitzt, um finanzielle Entscheidungen auf sachlicher Basis zu treffen, wird in Zukunft ein in allen Belangen selbstbestimmtes Leben führen können.” 

Abschließend weist Obererlacher noch darauf hin, dass „gerade die Jahre der Pandemie den Wunsch nach Stabilität und Sicherheit gesamtgesellschaftlich verstärkt haben. Selbstbestimmung und Unabhängigkeit führen auch in noch so herausfordernden Zeiten zu einem Mehr an Zufriedenheit und finanzieller Zuversicht.”

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