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VIG lukriert das Engagement in CEE

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Das traditionell starke und auf regionale Marktführerschaft abzielende Engagement in vielen Ländern Mittel- und Osteuropas trägt Früchte. Die Vienna Insurance Group hat in den ersten drei Quartalen 2017 erneut ein besseres Ergebnis erzielt. Der Konzern meldet ein Prämienplus von rund 3 Prozent auf 7.153 Millionen Euro sowie die Steigerung des Gewinns (vor Steuern) um rund 10 Prozent auf 331 Millionen Euro. Auch die Combined Ratio hat sich auf 97,3 Prozent verbessert. Zum Prämienplus, das vorwiegend aus den Bereichen der Kfz- und sonstigen Sachversicherungen stammt, haben in erster Linie Polen, Ungarn, die Tschechische Republik, die Slowakei, Bulgarien, Kroatien und Serbien beigetragen. Auch für das letzte Quartal dieses Jahres herrscht bei der Generaldirektorin der VIG, Elisabeth Stadler, Optimismus.

„Als stabiler und verlässlicher Partner gesehen zu werden lautet unsere Devise, die wir mit den vorliegenden Zahlen unter Beweis stellen. Wir erwarten trotz der Einflüsse der Naturkatastrophen auch für das vierte Quartal eine weiter positive Entwicklung, ähnlich dem bisherigen Verlauf für 2017. Wir werden somit, nach heutigem Stand, unser bereits sehr gutes Ergebnis von 2016 deutlich steigern können“, kommentiert Prof. Elisabeth Stadler die vorliegenden Daten. In wieweit sich das Sturmtief „Herwart“ von Ende Oktober auf die Ergebnisse auswirken wird, stehe aufgrund ausstehender Schadensmeldungen noch nicht endgültig fest. „Wir rechnen mit Schäden in einer Größenordnung von 40 bis 45 Millionen Euro brutto. Von dem Sturm waren primär unsere Gesellschaften in der Tschechischen Republik, in Österreich sowie in Polen betroffen“, so Stadler.

Zurückhaltung im Einmalerlag

Außer bei den Einmalerlägen in der Lebensversicherung, wo die VIG weiterhin eine bewusst vorsichtige Zeichnungspolitik verfolgt, konnten in allen Sparten erfreuliche Zuwächse verzeichnet werden. Ohne Berücksichtigung der Einmalerläge liegt das Prämienwachstum bei 5,6 Prozent. Zum Prämienplus, das vorwiegend aus den Bereichen der Kfz‐ und sonstigen Sachversicherungen stammt, haben in erster Linie Polen, Ungarn, die Tschechische Republik, die Slowakei, Bulgarien, Kroatien und Serbien beigetragen. In Polen, der Slowakei und Rumänien werden ebenso Zuwächse in der Lebensversicherung verzeichnet. In der Krankenversicherung, die im Rahmen der „Agenda 2020“ besonders im Fokus steht, haben vor allem die Länder Österreich, das Baltikum und Georgien zur Prämiensteigerung beigetragen.

Signifikante Gewinnsteigerungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnten in Polen, Ungarn und – im Segment Sonstige CEE – vor allem in Serbien verzeichnet werden. Insbesondere in Polen und Ungarn waren Verbesserungen in der Kfz‐Haftpflichtversicherung und in Rumänien in der Kfz‐Kaskoversicherung ausschlaggebend.

KFZ‐Geschäft mit besserem Ertrag

Zur insgesamt niedrigeren Combined Ratio haben insbesondere die Länder Österreich, Polen, Serbien und das Baltikum beigetragen. Dafür war vorwiegend eine verbesserte Ertragssituation im Kfz‐Versicherungsgeschäft verantwortlich.

Das Finanzergebnis beträgt nach den ersten drei Quartalen 2017 732 Millionen Euro. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht dies einer Verbesserung um 4,1 Prozent. Begründet ist der Anstieg durch höhere laufende Erträge aufgrund der Einbeziehung der Gemeinnützigen Gesellschaften als vollkonsolidierte Unternehmen sowie auf höhere realisierte Gewinne aus der Veräußerung von Aktien. Die Kapitalanlagen des Konzerns einschließlich der liquiden Mittel per 30. September 2017 stiegen aufgrund erhöhter Investitionstätigkeiten auf 37,2 Milliarde Euro (31. Dezember 2016: 36,2 Milliarden Euro).

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