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Wirecard: Passiva der Grazer Tochter höher als vermutet

Eine Tochter der deutschen Wirecard Sales International Holding, die Wirecard Central Eastern Europe in Graz, dürfte höhere Schulden haben als anfangs gedacht.

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Wie der „Kurier” am Dienstag berichtete, dürften die Schulden laut Masseverwalterin Ulla Reisch bei fünf Millionen Euro liegen, bisher war von 2,3 Millionen Euro die Rede. Insgesamt hätten 146 Dienstnehmer 840.000 Euro an Forderungen angemeldet. Laut dem Bericht sind 43 Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer weiterhin beschäftigt. Neben der Masseverwalterin gebe es noch zwei „besondere Verwalter”, die sich um etwaige Haftungsansprüche gegen die Jahresabschlussprüfer der Wirecard Central Eastern Europe beziehungsweise um Rechtsstreitigkeiten und anhängige Prozesse kümmern.

Aufgrund der Insolvenzeröffnung wurde laut „Kurier” ein Prozess unterbrochen, bei dem es um von einer ehemaligen Buchhalterin veruntreutes Geld geht. Die Buchhalterin, die nicht bei Wirecard, sondern bei einem externen Dienstleistungsunternehmen tätig war, soll insgesamt 2,5 Millionen Euro auf die Seite geschafft haben. Sie sei im Vorjahr zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Bei dem unterbrochenen Prozess hatte Wirecard jedoch einen Teilbetrag des Schadens, knapp eine Million Euro, per Zivilgericht eingeklagt. Einer der „besonderen Verwalter” solle nun eine Einigung mit dem Buchhaltungsunternehmen aushandeln, schreibt der „Kurier”.

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